Joshua Conens

Was mich mit dem Thema Berufsfindung verbindet:
Meine Aufgabe in der Welt ist es, daran zu forschen, was die Bestimmung des Menschen ist und Formen zu schaffen um junge Menschen dabei zu unterstützen, das zu tun, was ihnen wirklich wichtig ist.
Warum sind wir beide hier? Was ist das eigentliche Potential des Lebens, der einzelnen Biografie, das es gilt zu verwirklichen? Unendlich viel gibt es in dieser Richtung zu tun. Dafür nutze ich meine Lebenszeit – mit allen mir zur Verfügung stehenden Kräften.
Dabei setze ich mich, ausgehend von meiner autodidaktischen Ausbildung/Studium, jeden Tag aufs Neue damit auseinander, in welcher Form dies gelingen kann.

Was ich sonst noch mache:
Neben meiner Arbeit im Rahmen der „Berufswege Initiative“ bin ich vor allem bei den folgenden beiden Projekten engagiert:

HandlungsSpielRaum Berlin
Schon 2009 mit dem “Freiraum Jugend & Initiative”, damals noch in Witten, ging es mir um den Versuch, konkret neue Formen und andere Strukturen zu schaffen. Hervorgehend aus der “Berufswege Tagung 2012″ wurde bei mir der Wunsch nach einer dauerhaften Unterstützung für ungewöhnliche Bildungs- und Berufswege in Form von Infrastruktur und einem Netzwerk immer stärker. In der Weiterentwicklung mit einigen weiteren Menschen ist nun eine erste Etappe in dieser Richtung geschafft: der “HandlungsSpielRaum” in Berlin!
Der Mittelpunkt steht dabei die Frage nach der individuellen Bestimmung, nach der eigenen Aufgabe, jenseits von Hobby und Erwerbsarbeit. Menschen mit unterschiedlichen Herzensanliegen, die dafür keinen Platz finden in den bestehenden Institutionen, zusammen zu bringen und zu unterstützen ist meine Vision. Der “HandlungsSpielRaum” will beitragen zu einem neuen Verständnis von Lebensgestaltung. Es ist ein Versuch, neue, zeitgemäße Formen zu schaffen.
www.handlungsspielraum-berlin.de

Langspielfilm „Brückentage“ (Arbeitstitel)
Was geschieht, wenn Menschen sich frei bilden? Wie gestaltet sich dann das Leben? Wenn es nicht vorbestimmt ist durch Institution, z.B. die Schule? Mit dem Anliegen, die freie Entfaltung der Persönlichkeit, ohne die hindernde Institution Schule, sichtbar und erlebbar zu machen, arbeiten wir derzeit an einem Langfilm. Die Selbstbestimmung über Zeit, Ort, Menschen und Vereinbarungen erlebbar zu machen ist unser Motiv.
Initiator des Projektes ist Bertrand Stern, der bereits seit Jahrzehnte an diesem Thema arbeitet. Das Drehbuch wird realisiert von Andreas Laudert.
Das Bild von einer Zukunft die wir wollen (Ernst Wilhelm Barkhoff), in dem jeder Mensch Subjekt ist, von der Geburt bis zum Tod, plastisch und selbstverständlich darzustellen, eint uns.

schenk.geld.experimente
Entstanden durch Aktivitäten in zwei Stiftungsräten und natürlich auch durch mein Einkommens-Experiment entstand eine intensive Auseinandersetzung mit Geld, die sich gerade immer mehr verdichtet.
So arbeite ich mit Jonas von der Gathen nach den beiden Geldtagungen (2014 in Witten „Über Geld spricht man nicht“ und 2015 in Berlin „geld_ist_beziehung„) an einer Intensivierung der „schenk.geld.experimente“. Im Fokus stehen die Fragen nach der finanziellen Unabhängigkeit, nach der Beziehung die das Geld sichtbar macht sowie der Frage, was eigentlich die Aufgabe, die Bestimmung des Geldes ist und welche Rolle das Schenken dabei spielt.
www.schenkgeld.org

Mehr
Um all das zu finanzieren mache ich nebenbei auch alle möglichen Nebenjobs und Auftragsfilme und versuche mich mit einem kleinen Einkommens-Experiment, bei dem ich Schenkungen entgegennehmen.
www.joshua-conens.de

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Zurück zu den Menschen.

Joshua-Conens
Lebenslauf:

1987
geboren in Witten (NRW)

5. Klasse
Plan mit Jeep die Welt zu umrunden

2003 – 2004
Punkband „Stromausfall“

2006
Realschulabschluss an der „Rudolf Steiner Schule Witten“

2006 – 2007
Selbstorganisiertes Orientierungsjahr „Yumendo“ statt Abitur

seit 2006
Lebensthema inhaltliche und praktische Forschung an Berufsfindung

2007
Mit-Initiator des Labels „Fuffi Flyms

2008
Zivildienst im „Kulturzentrum Grend“

2008 – 2010
Mit-Initiator „Freiraum Jugend & Initiative“ in Witten (NRW)

2010 – 2015
Mitarbeit im „Jugendfonds“ der Anthroposophischen Gesellschaft

2010 – 2014
Essayfilm „Der Weisheit letzter Schluss“

seit 2015
Initiator und Teilnehmer des „Autodidaktischen Semesters

seit 2016
Initiator Forschungsinstitut „Ursache Zukunft“ und Initiative „Beruf Mensch