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Johannes Heimrath

Portrait Johannes Heimrath

Johannes Heimrath (geb. 1953) setzt sein Leben mit aller Kraft für einen Kulturwandel ein. Aus seinem langjährigen Engagement für eine enkeltaugliche Gesellschaft ist zum Beispiel die Zeitschrift „OYA“ entstanden, welches heute für ihn als Herausgeber ein wesentlicher Mittelpunkt ist.
Seit fast 40 Jahren lebt er in einer intentionalen Gemeinschaft, einer Wahl-Familie, mit dem Versuch eines radikal authentischen Lebens. Bis heute lebt Johannes Heimrath mit den anderen Gründern der Gemeinschaft zusammen. Mittlerweile sind sie 15 Menschen in vier Generationen die im Nordosten Deutschlands nahe Usedom leben. Aus der Erkenntnis, dass man „kein gesundes Leben führen kann in einem kranken sozialen Organismus“ engagiert er sich auf allen nur denkbaren Feldern – immer mit dem Anliegen, dem Leben ein guter Diener zu sein. Was alles daraus entstanden ist und wo er heute überall tätig ist lässt sich fast nicht greifen.

Eine Auswahl seiner aktuellen beruflichen Tätigkeit:
– Herausgeber der Zeitschrift Oya
– Buchautor (z.B. Die Post-Kollaps-Gesellschaft)
– Senior Geschäftsführer der Human Touch Medienproduktion GmbH
– Geschäftsführer der Drachen Verlag GmbH
– Gongbauer
– Geschäftsführung und Vertrieb Sona Sounds
– Künstlerischer Leiter der Studiengänge in Kreativtherapien an der Europäischen Akademie der Heilenden Künste, Klein Jasedow
– Mitglied des Stadtrats Stadt Lassan

www.zukunftswerk-kleinjasedow.de
www.kleinjasedow-familie.de

 

„Ja, die totale Sicherheit besteht darin, dass nichts sicher ist! Das is‘ ne Binsenweisheit, aber ich mein´s ganz ernst. Also die größte Sicherheit die ich im Leben empfinde ist, dass es nicht zu Ende ist, dass es weiter geht!“

 

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Dauer: 27 Minuten
Gedreht: August 2014
Drehort: Klein Jasedow (M.-V.)

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Lebenslauf:

1953
• geboren in Württemberg

1971 – 1975
• Studium Komposition & Musikethnologie „Mozarteum“ Salzburg

1975
• Gründung des Ensembles „BärenGässlin“ für mittelalterliche Musik

1976
• Gründung Lebensgemeinschaft in Bayern, Keim- und Kernzelle soziokultureller Initiativen: Konzert- und Seminartätigkeit, Musikproduktion, moderner Naturkostladen, Kleinverlag, Temenos Kindergarten

1978
• Gründung „Now!-Ensembles“ für zeitgenössische Musik; seitdem Kompositionen für das Ensemble und Klangperformances

ab 1984
•  Konzert- und Seminartätigkeit mit Gongs. Entwicklung einer speziellen Methode des Einsatzes von Gongs in der Therapie.

1985
• Musikkarriere beendet

1989
• Erfolg in einem Rechtsstreit mit dem Freistaat Bayern um die rechtmäßige Ablehnung des Schulzwangs

1993 – 1997
• Entwicklung und Vertrieb eines Computerprogramms in der Schweiz um weitere Mittel für soziokulturelle Vorhaben erwirtschaften zu können.

seit 1997
• Nach Scheitern in der Schweiz Neuausrichtung und Umzug in das halb verfallene Dörflein Klein Jasedow

1999 – 2009
• Vizebürgermeister der Gemeinde Pulow in Ostvorpommern

2010 – 2013
• Generalsekretär des „Club of Budapest International“

2010
• Gründung „OYA“ (Oya Medien eG)

2014
• Start Kampagne „Ackergifte? Nein Danke!“

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Friedel Reinhardt

Portrait Friedel Reinhardt

Friedel Reinhardt (geb. 1981) lebt mit Familie in Hugoldsdorf (Mecklenburg Vorpommern) in einer der am dünsten besiedelten Gegenden in Deutschland. In einem alten Gutshaus beteiligt sie sich seit 2007 mit an dem Versuch eines radikalen Freiraums. Mehrere Menschen leben dort unter dem Motto „Schone fremde Freiheit und zeige deine Eigene.“
Angefangen mit dem Lehramtsstudium setzte sich Friedel intensiv mit einer „Schule von Morgen“ und dem Ringen um den einzelnen Menschen auseinander. Daraus entstand die „captura“ Initiative. Bei vielen Tagungen und Veranstaltungen da heraus wurde deutlich, dass es für junge Menschen andere Räume braucht, vor allem Freiräume. Mit zwei KommilitonInnen beschließt sie daher nach dem Studium nicht an eine Schule zu gehen, sondern einen solchen Raum zu schaffen.
Mit ihrem aktuellen Beruf Mutter bekommt diese Aufgabe noch mal eine neue Ebene.
www.captura-online.de (Archivseite des Projektes)
gutshaus-hugoldsdorf.de

 

„Ich habe schon immer so ein Bild vom Leben oder der Biografie eines Menschen, entweder bin ich in meiner Spur oder ich laufe irgendwie daneben. Oder mal bin ich näher, mal bin ich weiter weg, mal bin ich echt genau drauf. […] Und ich glaube, wenn man in seiner Spur, in seiner Biografie richtig drin steht, dann ist diese Sicherheit da!“

 

Lebenslauf:
1981

• geboren in Sippenaeken, Belgien

2000
• Abitur
• Reise durch Südamerika

2001 – 2002
• Praktikum an einer heilpädagogischen Schule in Freiburg

2002 – 2007
• Studium am „Institut für Waldorfpädagogik Witten/Annen“: Grundständige Ausbildung zum Klassenlehrer (Kl. 1-8) und im Fachbereich Theaterpädagogik

2002 – 2010
• „captura“ Initiative, intensive Suche nach der „Schule von Morgen“

2007
• Umzug nach Hugoldsdorf (M.-V.)

2011
• erstes Kind

2014
• zweites Kind

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Dauer: 25 Minuten
Gedreht: August 2014
Drehort: Hugoldsdorf (M.-V.)

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Ingo Kruse

Portrait Ingo Kruse

Ingo Kruse (geb. 1956) ist Lackdesigner der ersten Stunde. Als Kunsthandwerker gestaltet er Motorräder, in erster Linie „Harley Davidsons`s“. Bis zu 400 Std. kann eine seiner preisgekrönten Lackierungen schon mal in Anspruch nehmen.
Als er in den 70ern mit dem Lackdesign anfängt, gibt es keine Lehrer oder Vorbilder. Das, was er nun seit über 35 Jahren mit Hingabe macht, hat er sich also alles autodidaktisch selber bei gebracht.
Nach dem Ingo in der Schule zwei Mal sitzen bleibt, macht er schließlich mit 22 Jahren sein Abitur. Im Anschluss wird er mit seiner Mappe sofort an der „Folkwangen Universität der Künste“ angenommen. Nach wenigen Semestern allerdings entscheidet er sich für die Selbstständigkeit und die Motorräder – bis heute. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Ingo Kruse ist Vater von zwei Kindern.
www.kruse-design.de

 

„Ich habe überhaupt keine Idee vom Lebensabend. Im Sauerland spazieren gehen – Nachmittags ins Café ein Stückchen Kuchen essen – im Park die Tauben füttern – boa ist das Scheiße! Das ist für mich überhaupt keine Option.“

 

Lebenslauf:
1956
• geboren in Iserlohn

1976
• erste Ehe

1977
• Abitur
• Studium „Visuelle Kommunikation“ an der „Folkwang – Schule“

1978
• Gewerbe „Lackdesign“ angemeldet, Firma gegründet (Schwerte)
• parallel weiter studiert bis 1981 (Grundstudium)

1995
• Firma (Autolackierungen) verkauft
• neue Firma gegründet

1998
• zweite Ehe

1999
• erstes Kind

2001
• zweites Kind

2003
• neues Betriebsgelände in Kamen errichtet

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Dauer: 22 Minuten
Gedreht: Juni 2014
Drehort: Kamen (NRW)

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Johanna Giovannini

Portrait Johanna Giovannini

Johanna Giovannini (geb. 1948) arbeitet mit Kindern außerhalb der Schule. Mit vielen Wendungen und dem konsequenten Ringen darum, alle Masken abzulegen und den wahren Menschen, der in ihr ist, wirklich zu leben, gestaltet sie ihre Biografie. Die Kinder und die Kunst bilden dabei die Konstante.
Ein großer Bruch ist die Kündigung 1997 als Kulturamtsleiterin in Bochum. Ausschlaggebend, die Karriereleiter als Beamtin nicht weiter zu verfolgen, ist ein Traum! Nach diesem kündigt sie (ein halbes Jahr später stößt sie an einem Ort, wo sie vorher niemals war, auf genau den Ort an dem sie im erwähnte Traum ist). Auch als Lehrerin, einige Jahre später kündigt sie wieder an der Schule um mit den Störenfrieden und Schulverweigerern als Mitarbeitern zusammen zu arbeiten.
Johanna geht es um die Menschen, die Menschen-Würde, um das Geheimnis: was ist der Mensch? Auch alte und kranke Menschen enthüllen ihr in der Begegnung etwas davon, genauso wie das Kind.

 

„Wenn ich die Welt verändern will, muss ich mit den Kindern anfangen. Und meine beste Ausbildung dafür war meine eigene Kindheit.“

 

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Dauer: 26 Minuten
Gedreht: Februar 2014
Drehorte: Heidelberg & Überlingen

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Lebenslauf:
1948

• geboren in Oftersheim/Baden

1967
• Abitur in Heidelberg

1969 – 1973
• Lehrer-Ausbildung in Heidelberg

1973 – 1975
• Lehrerin an einer Sonderschule in Mannheim

1975 – 1979
• Zweitstudium Romanistik, Kunstgeschichte und Erwachsenenpädagogik

1980 – 1984
• Dissertation

1986 – 1988
• Kulturreferentin, Aufbau des „Kunstzentrum Isernhagen“

1988 – 1992
• Aufbau und Leitung der Kunstschule „Labyrinth“

1992 – 1997
• Kulturamtsleiterin in Bochum

1997 – 1999
• Elsaß-Aufenthalt

1999 – 2002
• Mitarbeit an der Waldorfschule in Soest

2003 – 2008
• Aufbau des Außerschulischen Lernortes in Dortmund-Scharnhorst

2003 – 2013
• Mitarbeit „Zukunftsstiftung Soziales Leben“ (GLS-Treuhand)

2009 – 2014
• Arbeit mit schulverweigernden Kindern am Bodensee

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