Portrait Friedel Reinhardt

Friedel Reinhardt (geb. 1981) lebt mit Familie in Hugoldsdorf (Mecklenburg Vorpommern) in einer der am dünsten besiedelten Gegenden in Deutschland. In einem alten Gutshaus beteiligt sie sich seit 2007 mit an dem Versuch eines radikalen Freiraums. Mehrere Menschen leben dort unter dem Motto “Schone fremde Freiheit und zeige deine Eigene.”
Angefangen mit dem Lehramtsstudium setzte sich Friedel intensiv mit einer “Schule von Morgen” und dem Ringen um den einzelnen Menschen auseinander. Daraus entstand die “captura” Initiative. Bei vielen Tagungen und Veranstaltungen da heraus wurde deutlich, dass es für junge Menschen andere Räume braucht, vor allem Freiräume. Mit zwei KommilitonInnen beschließt sie daher nach dem Studium nicht an eine Schule zu gehen, sondern einen solchen Raum zu schaffen.
Mit ihrem aktuellen Beruf Mutter bekommt diese Aufgabe noch mal eine neue Ebene.
www.captura-online.de (Archivseite des Projektes)
gutshaus-hugoldsdorf.de

 

“Ich habe schon immer so ein Bild vom Leben oder der Biografie eines Menschen, entweder bin ich in meiner Spur oder ich laufe irgendwie daneben. Oder mal bin ich näher, mal bin ich weiter weg, mal bin ich echt genau drauf. […] Und ich glaube, wenn man in seiner Spur, in seiner Biografie richtig drin steht, dann ist diese Sicherheit da!”

 

Lebenslauf:
1981

• geboren in Sippenaeken, Belgien

2000
• Abitur
• Reise durch Südamerika

2001 – 2002
• Praktikum an einer heilpädagogischen Schule in Freiburg

2002 – 2007
• Studium am “Institut für Waldorfpädagogik Witten/Annen”: Grundständige Ausbildung zum Klassenlehrer (Kl. 1-8) und im Fachbereich Theaterpädagogik

2002 – 2010
• “captura” Initiative, intensive Suche nach der “Schule von Morgen”

2007
• Umzug nach Hugoldsdorf (M.-V.)

2011
• erstes Kind

2014
• zweites Kind

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Dauer: 25 Minuten
Gedreht: August 2014
Drehort: Hugoldsdorf (M.-V.)

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9 Kommentare zu “Friedel Reinhardt

  1. Dr. Melisa Wenzurska

    Ja, und auch die Möhren aus dem eigenen Garten, irre, was die da machen, echt voll lecker alles, und so herrlich gesund … morgens haben wir immer kalt geduscht, um die Natur auf unseren Körpern zu spüren, und dann sind wir immer raus den Strand, und abends gab es Auflauf mit Käse und Nudeln, dazu ein Glas italienischen Rotweins …

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  2. Andreas Grammel, stud. phil.

    Die backen einen sehr leckeren Kuchen dort, Käsekuchen und guten Kaffee aus Nicaragua. Allein der lohnt sich, dahin zu fahren. Zu DDR Zeiten war dort eine Kneipe für die LPG und Friedels Mann war Bürgermeister und hat Fotografie gelernt … echt nette Leute …

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  3. Dr. Melisa Wenzurska

    Ja, das stimmt, Andy, echt schön da. Gute Luft, Ruhe und nette Menschen. Nur dass die mit Ofen heizen, ist etwas gewöhnungsbedürftig … dafür ist man in 20 Minuten am Strand, also mit dem Auto und der nächste LIDL ist im nächsten Dorf.

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